Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
IAB-Kurzbericht 18/2008
Akademiker/innen auf dem Arbeitsmarkt: Gut positioniert, gefragt und bald sehr knapp
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Autor
Erscheinungsjahr
2008
Umfang
8 Seiten
Ausmaße in mm (Breite x Höhe)
210 x 297
ISSN
0942-167X
Beschreibung
Für junge Menschen lohnt sich ein Studium in Zukunft noch mehr als bisher. Denn mittelfristig deutet sich ein größerer Mangel an Akademikerinnen und Akademikern an. Im Gegensatz zur wechselnden Einschätzung hat sich gerade der Akademikerarbeitsmarkt über Jahrzehnte hinweg stabil und günstig entwickelt. Das zeigen die weit unterdurchschnittlichen Arbeitslosenquoten und die relativ hohen Einkommen, wenn auch Unterschiede insbesondere nach Studienfach bestehen. Ebenso wenigwie es früher keine ernst zu nehmende ?Akademikerschwemme? gab, existiert heute bereits ein eklatanter Mangel. Die gegenwärtige Diskussion, die sich im Kern auf einen Mangel an Ingenieurinnen und Ingenieuren bezieht, ist teils undifferenziert und übertrieben. Engpässe gibt es vor allem bei Maschinenbau-, Elektro- und Wirtschaftsingenieuren. Mittelfristig ist jedoch nicht nur im technischen Bereich ein breiterer Akademikermangel zu erwarten. Die Gründe liegen zum einenin einem steigenden Bedarf an Hochqualifizierten sowie zum anederen im sinkenden Erwerbspotenzial in Verbindung mit einer teils lahmenden Bildungsexpansion. Künftig müssen Potenziale früher gefördert, die soziale Ungleichheit beim Bildungserwerb abgebaut und die berufliche Weiterbildung ausgebaut werden.






